Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Durch Vorbilder aus dem Alltag und den Medien enstehen für junge Men-schen Modelle zur Konfliktbewältigung. Gewalt wird hierbei als echtes Pro-blem-lösemuster akzeptiert und erprobt. Computerspiele, Kinofilme und Fern-seh-en haben eine deutliche Auswirkung und führen zu einer Verrohung sowie ei-ner Abnahme sich in andere Personen hineinzuversetzen. Die-se Art der Konfliktbewältigung findet sich in der Schule wieder. Vorgelebte Kampf-aspekte spielen hierbei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Man könnte annehmen, dass so genannte Kampfsportarten ebenfalls aggressivem Ver-halten entsprechen. Die Schule ist möglicher Ort der Aufarbeitung, dass Kampfsportarten eben nicht automatisch mit aggressivem Verhalten assoziiert werden. Deswegen wen-det sich dieses Buch dagegen, dass Karate als Unterstützer aggressivem Ver-haltens gelten soll. Schule muss Kampfsportarten so aufbereiten, dass Schü-lern die Vielfältigkeit dieser zugänglich wird. An-hand eines didaktischen Kriteriensystems wird die theoretische Grundlage und somit die Relevanz von Karate als Inhalt des Sportunterrichts überprüft. Für eine Aufbereitung im Unterricht werden praktische Beispiele anhand von Bild-material gegeben. Die-ses Buch richtet sich an Studenten, Referendare, Lehrer und Dozenten im Sport sowie Trainer im Karate.