Iris wurde vor achtundzwanzig Jahren während der Unruhen geboren – in einer Zeit, in der jede Geburt ein Opfer erforderte. Seitdem wurden die Rechte fruchtbarer Frauen in weiteren Versuchen, die Bevölkerung zu reduzieren, eingeschränkt. Sie gelten als gefährliches Ärgernis, mit strengen Vorschriften darüber, wo sie arbeiten, sich treffen und sogar, welchen Internetzugang sie haben dürfen. Iris war stets eine gute Bürgerin und hat jede ihr auferlegte Regel befolgt. Doch als neue und noch grausamere Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion durchgesetzt werden, kann sie nicht länger tatenlos zusehen. Müde vom Gehorsam, treibt Iris‘ Wut sie zum Handeln, und sie ist nicht allein. Es ist Zeit zu rebellieren. Leser sollten sich bewusst sein, dass Rebelliere gewalttätiger ist als die beiden vorherigen Bücher und Themen wie Drogenkonsum behandelt.